Mittwoch, 21. Oktober 2020

Steine statt Eier

Wir verschenken hier gerade alte Ziegelsteine - erst haben wir einen großen

Teil per Mulde versorgt - das ist ziemlich teuer - und nun kommen Menschen

und holen sich die alten Steine ab - wir haben einige Steine lagernd hier auf dem Gelände

und wollen einfach Leere schaffen. So zahlreich die Steine vor Ort - so zahlreich

die Nachfrage nach unseren Eiern und sie wächst stetig. Wir werden schlichtweg überrannt,

momentan steht auch die Herbst-Mauser unserer Hennen an, da wird dann wenig gelegt.

Ich weiß, dass unsere Hühner hier gehalten - wie sie wohl kaum gehalten werden,

und ich weiß - dass sie hier rundum gut versorgt, wie es eher selten ist - aber ich weiß

auch, dass es ein relativ kleiner Bestand bleiben wird und --- dass wir auch ab und an

ein Ei essen möchten. Die Nächsten, die hier nach Eiern fragen - bekommen von mir ---

einen Ziegelstein....

Dienstag, 20. Oktober 2020

Was macht glücklich?

Der Kiebitz (Vanellus vanellus) macht glücklich! Ich habe ihn heute auf den weiten

Feldern gesichtet, das heißt - erst hörte ich ihn und dachte, das muss der Kiebitz sein!

Nur fotografieren lässt er sich schwer - egal - ich höre ihn und sehe ihn aus der Ferne.

Sein Flug ist einzigartig - ich stehe da, allein in weiter Flur, und habe die größte Freude.

Und das - sind beinahe Vogelnoten - nicht der Kiebitz, irgendein anderes nettes Vögelein.

Montag, 19. Oktober 2020

Was dem einen ---

sein Brotteig -

ist dem anderen seine Schafmilch ...

Sonntag, 18. Oktober 2020

Ich habe einfach zu viele Fotos -

darum muss ich etwas aufräumen - die Technik stöhnt -

und stoße beim Löschen --- immer wieder auf Pelle:

Ich habe ihn so oft fotografiert und es gibt immer wieder einen Stich

ins Herz und Tränen in den Augen. Wer keinen Hund besaß, weiß nicht -

was es bedeudet.

Und am Abend, als ich alle Stallungen geschlossen, kam mir ein Eintrag in

den Sinn - kurz recherchiert fand ich ihn - am 3. Mai 2020 - 'Abenddämmerung' -

war der Titel - man darf auch ein wenig 'kruschteln' im Blog - manchmal ein

bisschen schade um all die Fotos und Texte, die runterfallen.

Herbstmilch

Die Schafmilch im Herbst zeigt sich recht fettreich - 

bestes Futter und gute Haltung - dazu die vielen Äpfel und Birnen,

ein wunderbares Produkt und ich hoffe,

ich kann ebenso Wunderbares daraus herstellen.

Herbstbild


Samstag, 17. Oktober 2020

Freitag, 16. Oktober 2020

Tagsüber hatte ich ein - zwei Ideen für einen Eintrag,

aber dann fehlte zur Vollendung die Zeit.

Unser Hof gleicht manchmal einem Bienenstock -

immer viel los.

Am Abend kehrt etwas Ruhe ein und damit Zeit für ein Foto.

Wir sind hier noch in Hunde-Trauer, Hunde-Tröstung und Hunde-Erziehung...

Klein Pavo heute auf kariert - die gesamten Hundedecken sind 

mittlerweile sehr sauber, da viel gewaschen - das Lösen draußen

wird mit drinnen ab und an noch verwechselt.


Will ja schließlich alles gelernt sein.

Donnerstag, 15. Oktober 2020

Regelmäßig stelle ich derzeit -

Joghurt aus unserer Schafmilch her,

mittlerweile gelingt es auch gut und man möchte

es nicht mehr missen.

Das Buttern würden mich ja auch interessieren -

eine Butterform hätte ich schon, mit einem zu uns

passenden Motiv ....

Dienstag, 13. Oktober 2020

Der holzfein-Macher kann nicht nur Holz - er kann auch Brot

Frisch aus dem Ofen und aus der Not,

da es hier nirgends wirklich gutes Brot gibt.

Dinkelbrot mit Kümmel - wobei mehr Gewürz innen als außen -


 und Sesam.

Montag, 12. Oktober 2020

Auf vielfachen Wunsch - Bilder von Pavo

der sich hier gerade in Pelles Liegestatt lümmelt ....

Oh - Schmerz, lass nach.

Hier ist kein Schmerz - hier ist Wohlergehen, offensichtlich.

Wahrscheinlich will er mir sagen - nicht nur ein Whippet - 

auch andere Hunde finden das gemütlich.

Okay. Aber du sollst ein Hofhund werden.

Nein, das langt nicht für die Wachteln

Die Sommermonate über waren sie im Garten und die Nächte

immer im Wirtschaftsraum - nun sind sie schon relativ groß und

ich auf der Suche nach einem gescheiten Winterquartier für sie.

Das Foto zeigt die neue Behausung, aber ich bin nicht zufrieden,

es ist zu klein.

Ja, dies kommt schon meinen Vorstellungen entgegen -

einen richtigen kleinen Pavillon, vielleicht kann man das Gerüst

erkennen - den bauen wir jetzt für unsere Wachteln, nach

Fertigstellung und Einzug der Vögel - gibt es bestimmt ein Foto.

Sonntag, 11. Oktober 2020

Donnerstag, 8. Oktober 2020

Wenn etwas geht, woran man so festhält

Bald sind es ca. 20 Jahre, die wir mit Whipptes leben. Es sind mittelgroße

Windhunde, die leider der Jagd frönen, ansonsten jedoch mit uns sehr harmonisieren.

Darum hatten wir auch gleich vier. Die ersten zwei Hunde waren uns recht spontan 

verstorben - wir hatten dafür keine Vorbereitung. Beide sind 11 Jahre geworden,

ich hätte mir 12, 13 - ja 14 Jahre gewünscht.

Unser jüngster Whippet Pelle war eher gemütlich,

so richtig rennen war nicht sein Ding - wir dachten halt immer,

er ist ein gemächlicher Whippet - wobei, das Jagdgen saß ihm auch inne,

unsere zwei Großen hatten es den zwei Kleinen vermittelt.

Vor ca. einem guten halben Jahr fing er an sich zu verändern,

immer anteilsloser wurde sein Lauf mit uns, irgendwann fing er

an zu Schnupfen. Tierarztbesuche ergaben nichts - wir sollten

eine Spezialklink in Berlin aufsuchen, um Pelles Fang genauer 

untersuchen zu lassen. Dies muteten wir ihm jedoch nicht zu.

Dann veränderte sich sein Körper, die Hoden schwollen beängstigend

an - wiederholte Arztbesuche stellten nun fest, er war mit Wasser innerlich gesegnet.

Nieren und Herz arbeiteten nicht korrekt.

Viele Medikamente, einige Tierarztbesuche, die uns schon nahelegten,

was für einen Hund noch lebenswert ist - und was nicht.

Wir wollten nichts unversucht lassen (bis auf die Tierklinik) -

das richtige Futter mit viel Proteinen, Arztbesuche und einiges an Medizin - 

umsichtige Pflege und alles zur Stärkung.

Wir wollten Pelle so lange wie möglich behalten - und wann entscheidet man,

dass es nimmer geht? 

Wir waren glücklich, dass das Wasser wieder aus seinem Körper,

aber so recht wollte er nicht zu Kräften kommen, nach und nach 

versagte einiges. Nur sein Appetit blieb.

Das Wasser war nun nicht mehr im Hoden und im Bauchraum,

es war in die Lunge gewandert. In der Nacht vom 6. 10. zum 7. 10.

haben wir schmerzlich begriffen, dass wir loslassen müssen.

Am 7. Dezember 2020 wäre Pelle 11 Jahre alt geworden.

Montag, 5. Oktober 2020

Ménage-à-trois

oder der Lauf am Morgen -


Hast du ganz fein gemacht ....

Und auf der Weide vor dem Hof wartet schon unser Clärchen auf unsere Rückkehr.